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Die Gefährten
(ich weiß, ist geklaut)
Regen peitscht durch den Wald von Elwyn und es ist stock finstere Nacht. Nicht einaml die ärmsten Bauern würden ihren Hund bei diesem Wetter vor die Tür jagen, geschweige denn selbst einen Fuß vor die Tür setzen. Ein einsamer Wanderer, leise vor sich hin fluchend, stapft durch den Wald, die eine Hand auf seinem mächtigen Schwert, die andere das Schild umklammernd, doch selbst die Wölfe im Wald verspüren heute keine Lust zu kämpfen. Die Kapuze tief ins Gesicht gezogen, immer wieder über seine viel zu kurzen Beine stolpernd, hält unser Wanderer zielstrebig auf die Taverne zu, deren schwaches Licht ihn magisch anzieht.
„Poch Poch Poch“ , der Wanderer hämmert kraftvoll gegen die Tür. Der Wirt ruft aus dem Inneren – „Wer ist da? Wer begehrt Einlass zu so später Stunde?“ Aus dem Dunklen vor der Tür sind nur unverständliche Murmellaute zu vernehmen. Also geht der Wirt an die Tür und öffnet die Luke, um zu sehen welch Gast ihn erwartet. Aber er kann Niemanden sehen. Wird wohl ein Tier gewesen sein, denkt er sich und will sich wieder seinen wenigen Gästen widmen, als es wieder an die Tür hämmert, diesmal fordernder. Ach ja, die Zwergenklappe denkt sich der Wirt, lässt sich auf die Knie fallen um die Klappe zu öffen und blickt dann in die grimmigen Augen des Zwerges Melaskor. „ Öffne die Tür, oder ich komme mit ihr zusammen ins Haus!“ Diese Drohung war unmißverständlich und Melaskor ließ auch keinen Zweifel daran, daß er sie wahr machen würde. Der Wirt ließ unseren tapferen Zwerg hinein und beeilte sich hinter ihm die Tür zu schließen, aber nicht ohne noch einmal einen Blick nach unten zu werfen, denn vielleicht hatte er ja noch einen Zwerg übersehen. Die Zwerge sind schon ein komisches Volk, dachte er bei sich, ihre Frauen sind häßlicher als die Nacht und wenn man die Leibesfülle eines Zwerges sieht, könnte man nie vermuten wie schnell sie sich bewegen können. Aber Zwerge waren unserem Wirt immer willkommmene Gäste, denn sie trieben den Bierumsatz ins Astronomische. Auf jeden Fall waren sie ihm lieber, wie dieser Nachtelf, der wieder einmal volltrunken am Tisch in der Ecke saß.
Melaskor betrat also die Taverne und während sein Blick über die wenigen Gäste schweifte, leerte er den ersten Krug Bier, den ihm der Wirt reichte. Seine Augen verharrten einen kurzen Moment auf dem betrunkenen Nachtelfen, bevor er lauthals rief – „Oshrit!!!! Mußt du eigentlich jeden Abend sturz betrunken sein?“ Der so gescholtene Oshrit versuchte mühsam seinen Blick zu heben, aber die Mengen an Met die er getrunken hatte, machen es ihm unmöglich auch nur einen klaren Gedanken zu fassen. Melaskor schaute den Wirt an und bedeutete ihm mit einem kurzen Kopfnicken, den Trunkenbold für einen Moment vor die Tür zu setzen, damit er wieder zu Verstand kommt. Nachdem Oshrit vor der Tür saß und auf dem Weg dorthin noch irgend etwas von einem Nacktmull faselte, setzte sich Melaskor an einen Tisch und der Wirt stürmte mit Fragen auf ihn ein. Woher er komme und wer er sei, was er hier allein im Wald von Elwyn suche. Melaskor, nicht gewillt ein langes Gespräch zu führen, antwortete kurz und knapp. Er sei der Krieger Melaskor, Oberhaupt von KaO und er wolle sich hier mit seinen Gefährten treffen. Einen hätte der Wirt ja schon kennengelernt, sagte der Krieger. „Ka Was? Was soll das sein?“ fragte der Wirt ungläubig. „ Klein aber Oho“ antwortete Melaskor. „Ihr seid klein, zugegeben, aber Oho?“ Stirnrunzelnd verschwindet der Wirt hinter dem Tresen. Im selben Moment scheint es vor der Tür taghell zu werden und ein Ritter in glänzender Rüstung betritt die Taverne. Ohne den Blick zu heben sagt Melaskor- „ Hallo Klingenglanz ! Genießt du deinen Auftritt?“ „Und hast du Donscheppo und Levy gleich mitgebracht?“ Klingenglanz, Paladin seines Zeichens, gesegnet mit den heilenden Händen Stormwinds, blickte Melaskor freundschaftlich an und sagte nur- „ Don steht noch draussen, ohne Helm, weil er immer noch denkt, der Regen würde seine Haare wieder wachsen lassen und Levy sei noch verhindert. Was genau ihn aufhalte könne er nicht sagen, aber er faselte etwas von Bademeister“ „Was auch immer das bedeutet.“ „Ach , und ich hab hier mal wieder unseren trinksüchtigen Schurken vor der Tür gefunden. Er hat der Ziege vom Bauern nebenan nachgestellt, weil er sie im Rausch für eine holde Jungfrau hielt.“ „ Oshrit wird wohl nie erwachsen, ich muss mit Kibala reden, vielleicht kann sie in ihrem Keller die Flausen aus seinem Kopf treiben!“ sagte Melaskor als im gleichen Moment ein Jubelschrei vor der Tür ertönte. „ Sie wachsen, sie wachsen!!!“ Der dort jubelte war Donscheppo, genau wie Klingenglanz Paladin, einer der fähigsten seiner Zunft und geehrtes Mitglied von KaO. „ Laß mal sehen „ lallte Oshrit. Stolz wie Don nunmal war, hielt er sein Haupt Oshrit entgegen, um von ihm die Bestätigung zu erhalten. Aber unser junger Freund hatte nichts besseres zu tun, als das letzte noch verbliebene, wenn auch schon tote Haar, auszureißen. Laut aufjaulend stürzte sich Don auf Oshrit, aber prallte an der Rüstung Melaskors ab. Der hatte sich, wie es so seine Art ist, zwischen beide geworfen. „ Ihr benehmt euch wie die Kinder! Lasst den Unfug, wir haben Wichtigeres zu tun!“ „ Hat jemand von Euch Kibala oder Cecille gesehen? Auch Tyla müsste schon längst hier sein!“ Don sagte, einen grimmigen Blick auf Oshrit werfend, - „ Kiba ist noch neue Folterinstrumente für ihren Keller in Stormwind kaufen und was unser lieber Shami macht, das weiß man eh nie so genau. Wird schon auftauchen, auf Cecille ist eh Verlass. Tja und Tyla, hmm, wenn er nicht wieder irgendeine Frau aufgegabelt hat und ihr den Hof macht, dann sollten wir ihn auch in Stormwind finden.“ „Gut“ sagte Melaskor, „dann lasst uns nach Stormwind aufbrechen, wir müssen unsere getreuesten Kämpfer versammeln, eine große Schlacht wartet auf uns“ So machte sich diese kleine Gemeinschaft auf den Weg nach Stormwind.
Fortsetzung folgt
genial Jens... Ich bin schon gespannt was die böse Kiba wieder alles anstellen tut :)
Freue mich auf den nächsten Teil der Geschichte.
find ich ne nette idee :D
freu mich schon auf die fortsetzung :D
gruß
klinge
Wei schon gesagt. Sehr nice. Außerdem musst da ja nun fortsetzen, so dass du uns erhalten bleibst. Und eh du mir zuvorkommst: ",,l;" ^^
jippieh ich komm auch drin vor *freu* :D
Der Weg nach Stormwind war mehr als beschwerlich, was nicht daran lag, dass es so weit gewesen wäre, nein vielmehr war Oshrit derjenige, der die kleine Gruppe aufhielt. Immedr und immer wieder musste er sich übergeben, der Alkohol forderte seinen Tribut. Melaskor war nahe dran die Nerven zu verlieren, oder Oshi einfach liegen zu lassen, aber die bevorstehende Aufgabe hinderte ihn daran. Wer weiß wofür man diesen Trunkenbold von Schurken noch gebrauchen konnte.
Die Nacht ging langsam ihrem Ende entgegen und auch der Regen hatte nachgelassen, bis er urplötzlich ganz aufhörte. Der Zwerg konnte sich niemals an dieses Wetter gewöhnen, er sehnte sich nach der Hitze und dem Dunst von Ironforge, seiner Heimat. Klinge und Don hingegen waren als Menschen an dieses Wetter gewöhnt, also verwunderte sie das plötzliche Aufhören des Regens nicht. Und Oshrit……. Er war mit sich selbst beschäftigt. Erstes Tageslicht erhellte den Weg, als Melaskor plötzlich einen Kampfschrei ausstieß und nach vorn stürmte. Klinge und Don, in ihrer ruhigen Art und mit der Weisheit des Alters, versuchten auszumachen, was Melaskor zum Angriff trieb. Sie konnten nichts entdecken, nur einen Bären am Wegesrand, der nun wahrlich keine Gefahr zu sein schien. Aber irgendetwas musste den Zwergen misstrauisch gemacht haben, also folgten sie ihm, jederzeit eventuell erlittene Wunden zu heilen. Melaskor stürmte auf den Bären zu, um kurz vor ihm völlig verwundert zu stoppen. Der Bär drehte sich zu Melaskor sah ihn schon fast mitleidig an und sagte- „ A gäh, i bin bloß a deppert Druide. Kah Grund mi zu töten!“ ( Anmerkung der Redaktion- das ist Östereichisch) Völlig verwirrt über diese Fremdartigkeit der Sprache konnte Melaskor keine Worte der Erwiderung finden und starrte den Druiden einfach nur an. Der Erste der seine Worte wieder fand , war Donscheppo. „ Wer, oder besser gesagt was bist du? Niemals in meinem langen Leben habe ich Jemanden wie dich gesehen, noch so reden hören.“ Der Druide in seiner stoischen Ruhe antwortete- „ I bin Luna, Lunacedere. I komm aus a fernen Land, da wo olles etwas gmütlicher is. Austria!“ „Reden dort alle so seltsam?“ fragte Klingenglanz. „ Ja was denkst wohl, olle redens so.“ Kopfschüttelnd ließ Klinge den Druiden stehen, um nach Oshrit zu sehen, der sich wieder einmal „alles durch den Kopf“ gehen ließ. Auch Melaskor fand langsam die Worte wieder und fragte Luna, der nun in fast perfektem zwergisch antwortet, was er hier denn suche, soweit von seiner Heimat entfernt. „ Ich habe gehört, hier gibt es noch viele Abenteuer zu bestehen. Und auf der Suche nach genau eben diesen bin ich hier.“ Mit leicht schrägem Kopf betrachtete der Krieger den Druiden, den Kopf deshalb schräg, weil er ihm nur bis zur Schulter reichte. Der Druide war muskulös und sein Fell zeigte die Spuren von unzähligen Kämpfen. Melaskor hatte schon einmal von Wesen wie ihm gehört, es aber zu diesem Zeitpunkt als bloße Geschichten abgetan. Jetzt sah er zum ersten Mal einen Druiden, in Bärform, vor sich und er war überwältigt von seinem Anblick. Der Krieger überlegte nur kurz, denn einen Kämpfer wie Lunacedere konnte er gut in seiner Gruppe gebrauchen. „Möchtest du dich uns anschließen Druide? Wir sind auf dem Weg nach Stormwind, um unsere Gefährten zu sammeln für eine große, uns bevorstehende Schlacht.“ Luna beugte sich nach unten und sah dem Krieger direkt in die Augen. Er erkannte die Kampfeslust, aber auch die Weisheit in ihnen. Ein kurzes Nicken als Zeichen der Zustimmung genügte und die Gruppe hatte einen Recken mehr.
„Also los Mädels, lasst uns weiter nach Stormwind ziehen!“
sehr nett. hoffe es gibt eine fortsetzung.
dann kriagst a no nochhüfe in da fremdsproch damits a bissl audentischa wiad^^
Nochhüfe easta Têu:
"I bin Luna, Lunacedere. I komm aus a fernen Land, da wo olles etwas gmütlicher is. Austria!“ „Reden dort alle so seltsam?“ fragte Klingenglanz. „ Ja was denkst wohl, olle redens so.“
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"I bin Luna, Lunacedere. I kum aus an feanan Laund, do wo ollas a bissl gmiadlicha is. Austria! .... "Jo wos denkst woi, olle redn a so."
Suuuper
welche Schlacht steht denn bevor und was verhindert diesen komischen
Bademeister? :D
Die Sonne stand fast im Zenit, als der Wald den Blick frei gab auf Stormwind! Dort lag sie also, die legendäre Hauptstadt der Menschen. Die Türme Stormwinds strahlten im hellen Sonnenlicht, als könne nie jemand sie zerstören oder die Mauern Stormwinds überwinden.
Unsere kleine Gruppe durchschritt das äußere Tor und sofort erfüllten Stimmen und Lärm die Luft. Unsere Paladine schienen förmlich aufzuleben, denn sie waren zu Hause. Melaskor hingegen rümpfte verächtlich seine mächtige Zwergennase, hier gab es nichts was ihn reizte und er sehnte sich nach den Zwergenstädten, die tief unter der Erdoberfläche lagen. Aber am meisten erstaunt waren Lunacedere und Oshrit. Beide gehörten dem Volk der Nachtelfen an, welche ihre Behausungen in den Bäumen ihres Landes bauten, weshalb ihr Volk auch immer Baumkuschler gerufen wurde. Wobei, bei Oshrit konnte man sich auch dessen nicht sicher sein, ob er jemals eine Behausung von innen sah, denn die meiste Zeit des Tages lag er eh nur volltrunken auf irgendeiner Wiese. Lunacedere hingegen war überwältigt von soviel Glanz und Fortschritt, denn bei ihm zu Hause gab es weder fließend Wasser noch andere Annehmlichkeiten des Alltags, welche hier in dieser großen Stadt alltäglich waren.
Melaskor versuchte nachzudenken, in welchem Viertel er Kibala finden konnte. Kibala war eine Frau, was somit das Handelsviertel als am wahrscheinlichsten erschienen ließ. Wie jede Frau liebte Kibala das Einkaufen irgendwelcher sinnlosen Sachen, wie das hunderste Paar Schuhe zum Beispiel. Aber der Krieger wußte auch, dass sie eine Priesterin war, wenn auch eine Dunkle. Kibala hatte sich in früher Jugend, als sie noch unschuldig war, den heiligen Priesterinnen angeschlossen. Sie lernte die hohe Kunst des Heilens, war recht begabt, aber bemerkte recht früh ihren unstillbaren Hang zur Perversion. Nicht gab ihr eine größere Befriedigung, als das Geräusch sterbender Gnome, eine Rasse, welche auf Grund ihrer Größe schon genug zu leiden hatte. Also wurde Kibala eine Schwester der Schmerzen und der Pein, eine Schattenpriesterin. Hier konnte sie ihre sadistischen Vorlieben ausleben und ihr Talent zu vollen Entfaltung bringen. Heute, mit weit über 40 Lebensjahren, war sie berühmt für ihren Keller, in dem sie wahrlich den puren Unfug trieb und ihrem Sadismus freien Lauf lässt.
Also schlug Melaskor den Weg in den dunklen Teil Stormwinds ein, dorthin, wo Hexen und eben unsere Kiba ihr Unwesen treiben. Nachdem der Zwerg sich mit dem Rest der Gruppe zum Abend hin am Tor veabredete, ging er durch die Gassen auf das Magierviertel zu. Sein Magen begann zu rebellieren, als er sich an die letzte Begegnung mit Kibala erinnerte. Er fand sie damals wild kichernd, halb nackt über eine Gruppe Gnome gebeugt, gerade dabei ihre perversen Spielchen zu beginnen. Melaskor rettete mit seinem Erscheinen den Gnomen das Leben, was ihm einen wohlwollenden Ruf in Gnomeregane einbrachte. Doch selbst als die Gnome befreit waren, konnte Kibala nicht aufhören zu kichern, was zu einer halbstündigen Pause im Leben des Kriegers führte. Was würde also heute passieren? Er erreichte das Haus, in dem Kiba ihren Keller unterhielt. Die schwere Eichentür krächzte, als der Krieger sie aufstieß. Die Tür machte Sinn, denn sofort nach Öffnen drangen Schmerzensschreie an das Ohr des Kriegers. „ Oh nein, welchen Unsinn treibt sie heute schon wieder?“ Laut vor sich hin fluchend, wie es Zwergen eigen war, stürzte Mela die Treppen hinab, gefasst auf einen grausamen Anblick. Was ihn erwartete gab ihm Recht. Nicht genug, dass Kibalas gesamte Haustiersammlung im Keller versammelt war, was de Luft im Raum wie die in einem Zoo riechen ließ, nein, sie hatte auch wieder drei Gnome gefangen und in Käfige gesperrt. Vor ihnen hatte sie ihre Folterinstrumente auf einem langen Tisch aufgereit und schien darüber nachzudenken, mit welchem sie heute wohl beginnen würde. Noch hatte Kibala den Krieger nicht bemerkt, also ging sie ihrem seltsamen Treiben weiterhin nach und fragte in den Raum- „Xephania, wollen wir heute mal die neue Eierquetsche ausprobieren, hab sie vorhin gerade geliefert bekommen.“ Xephania? Eierquetsche? Was zum Donnerbart ging hier vor und wer ist die Xephania? Melas Fragen sollten schnell beantwortet werden. Laut lachend kam eine, - was konnte es nur sein, für eine Zwergin zu groß und zu hübsch- HEXE aus dem dunklen Teil des Kellers. An ihrer Seite ein Damön, vorwitzig in einer Sprache murmelnd, die wohl nur die Hexe verstand. Melaskor blickte zu den Gnomen und erkannte sie ganz plötzlich. Es waren Zischklack, Omti und Kleinaberoha. Alle drei waren mächtige Magier, geübt im Umgang mit dem Feuer und den arkanen Energien, also wie zum Teufel brachte es Kibala immer wieder fertig, diese armen Wesen zu umgarnen, damit sie für ihre perversen Spielchen zur Verfügung stehen? Eigentlich wollte Mela es gar nicht wissen, also rief er laut, gerade in dem Moment, als Kiba zur Daumenschraube griff – „ Kiba, lass die Gnome in Ruhe!!“ Kibala, beschämt darüber ertappt worden zu sein, antwortet trotzig- „ Aber ich liebe es, wenn die Gnome beim Sterben dieses quiekende Geräusch machen!“ „Ich lass es nicht zu, dass du Gnome quälst! Nimm lieber diesen Trunkenbold Oshrit, vielleicht wird dann ein anständiger Schurke aus ihm! Und wer ist diese Xephania, mit der du hier unten die Gnome quälst?“ Xephania trat aus dem Schatten, sah verächtlich auf den Krieger und antwortete für sich selbst: „ Ich bin eine Hexenmeisterin, meisterlich im Umgang mit Flüchen und Dämonen, also seht euch vor Krieger.“ Melaskor kannte die Künste der Hexenmeister und entschied, sich besser nicht mit diesem hier anzulegen. „ Gib mir den Schlüssel für die Käfige Kiba“ „ Nööööö, ich will die Gnome behalten!“ „Wir haben keine Zeit, wir werden in eine Schlacht ziehen!“ „Dann nehmen wir sie mit und opfern sie für bessere Beute!“ Melaskor blickte in Kibas Augen und erkannte die Sinnlosigkeit dieser Diskussion. Er konnte einfach nicht standhaft gegenüber Frauen bleiben, was seine Schwäche war, immer schmolz er wie Butter in der Nähe von Frauen. „ Also gut, nehm sie mit, aber es wird ihnen kein Haar gekrümmt. Ausserdem könnten wir ihre Kampfkraft gebrauchen.“ „ Über das Opfern reden wir später Mela, aber vorerst soll ihnen kein Leid geschehen, du hast mein Wort“ Die Gnome seufzten erleichtert. „Und ich will Xephania mitnehmen, und ich will noch auf den Jahrmarkt, und ich brauch neue Schuhe, und ……………….“ Melaskor hatte auf Durchzug geschaltet, „ und ich will ein Eis!“ „ Genug, Ruhe jetzt. Pack deine Sachen und wir treffen und heute Abend bei Sonnenuntergang am Stadttor!“ Kibala nickte und machte sich freudig daran, all ihre Foltersachen zusammen zu packen. Die gemeinsten, wie die Eierquetsche, packte sie in ihre Reisetasche. Wer weis, was für Gelegenheiten sich noch auf dieser Reise ergeben.
Melaskor war nicht ganz wohl, wenn er an die Gruppe dachte. Ein trinksüchtiger Schürzenjäger, eine durchgeknallte Schattenpriesterin, ein Druide in einer fremden Sprache redend. Donnerbart sei dank waren da Klinge und seine Palas, sie würden schon aufpassen. Palas, wo war Levy eigentlich? Klinge sagte irgendwas von Bademeister. Was er damit wohl meinte, naja, darüber würde er später nachdenken müssen. Jetzt galt es erstmal Tyla zu finden. Nur wo suchen? Natürlich, dort wo die meisten Röcke in Stormwind waren, denn Tyla war ein Schwerenöter, dem weiblichen Geschlecht sehr angetan, wobei ihm die Rasse eher egal war. Also dorthin, wo die käufliche Liebe ihr Geschäft betrieb.
Mela machte sich auf den Weg, aber dazu später mehr..
Blackhound
12.04.2008, 19:11
Schön zu lesen ^^. Weiter so.
cool:) das sollte doch fast im öffentlichen Forum gepostet werden:)
Paetergnom
14.04.2008, 13:28
gogo weiter weiter!
For Gnomeregan!
Auf Auf in den Kampf...
gegen wen gehts eigentlich? :eek:
P.S. switch mal ins öffentliche Forum Kiba plz, mir dünkt, dies könnte
das Interesse des Reiches Malygos wecken. :D
Das hier kann eh jeder lesen Levy
Fremdartige Gerüche, Stimmengewirr, all das stürmte auf unseren tapferen Krieger ein, als er die Straßen Stormwinds durchschritt. Die vielen Schlachten hatten Melaskor an die Einsamkeit gewöhnt, so dass er den Trubel dieser großen Stadt als eher störend empfand. Er wanderte durch die Strassen und Gassen, querte die Kanäle Stormwinds, seinen Gedanken nachhängend auf der Suche nach Tyla, den er unbedingt für sein Vorhaben brauchte.
Zur gleichen Zeit am Tor von Stormwind…..
Lunacedere betrachtete Oshrit. Er fand ihn seltsam, aber dennoch freundlich. Luna war als Druide von Geburt an der Natur sehr verbunden. Er kämpfte mit der Kraft der Natur und machte sich ihre Eigenheiten zu Nutze. Er konnte die Gestalt des Bären wählen, in ihr kämpfen und mit dieser Macht sich selbst und seine Begleiter schützen. Wann immer es die Situation erforderte, konnte er aber auch die Gestalt der Katze annehmen und mit der Verschlagenheit und Beweglichkeit dieses Avatars kämpfen. Luna liebte auch die Bäume und die heilende Kraft der Natur, so dass er sich diese nach den Kämpfen zu eigen machte, um sich selbst und alle Anderen zu heilen. Als er also nun zu Oshrit schaute, wie dieser immer wieder, so schien es zumindest, liebevoll die Bäume umarmte, vermutete unser Druide, dass auch Oshrit sehr der Natur zu getan sein musste. Was er nicht bedachte, war der Zustand Oshrits. Der nämlich hatte einfach nur mit den Nachwirkungen seiner alltäglichen Saufgelage zu kämpfen. Luna wandte den Blick ab vom jungen Schurken und blinzelte gegen die Sonne in Richtung Stadttor. Viele unterschiedliche Gestalten strömten durch das Tor in die Stadt der Menschen, aber eine erregte seine Aufmerksamkeit. Der Druide konnte nicht sagen was es war, die Hörner oder der aufrechte Gang dieser….. Ziege, oder waren es die unendlich vielen Bücher, die dieser Draenei bei sich trug. Als hätte der Draenei den fragenden Blick des jungen Druiden bemerkt, steuerte er zielstrebig auf Lunacedere zu. „ Stress mit Frauen? Ärger mit Schlachtzugsleitern oder irgendwelche andere Streitigkeiten in der Welt von Azeroth? Cyraxee hilft in allen Rechtsfragen!“ Luna blickte auf die Bücher in der Hand des Draenei und entdeckte so wundersame Titel wie- „Recht der Bauern bei Missbrauch ihrer Ziegen“ oder „ Gnomische Scheidungsregeln“. Cyraxee blickte zu Luna und sagte: „ Guten Tag der Herr. Mein Name ist Cyraxee und ich bin Heilschamane und Anwalt. Für ein wenig Gold biete ich euch meine Dienste, denn Gold ist Cyraxees Liebling!“ Gold, was war schon Gold für Luna, er würde ein gutes Essen und einen Wein seiner Heimat jedem Gold dieser Welt vorziehen, aber naja, dieser Draenei schien so seltsam zu sein, wie er auch aussah. „ Was hat das zu bedeuten? Gnomische Scheidungsregeln?“ fragte Luna. „ Du musst wissen, ich bin mit einer Gnomin verheiratet, habe drei süße Kinder, aber man kann ja nie wissen..“ antwortete Cyraxee mit einem herzlichen Lächeln. Irgendwie war dieser Schamane unserem Druiden sehr sehr sympathisch. „ Das mit dem Missbrauch von Ziegen solltest du mal unserem jungen Schurken Oshrit näher bringen“ sage Luna und blickte zu Oshrit, der immer noch liebevoll die Bäume Stormwinds umarmte. „ Was tut ihr hier?“ wollte Cyraxee wissen. „Wir warten auf einen Krieger, der hier in Stormwind Gefährten für eine Aufgabe sucht. Willst du eventuell mit uns ziehen? Einen Schamanen zu haben ist nie verkehrt, und wenn es zu Streitigkeiten beim Töten von Monstern kommt…. Ein Anwalt ist immer gut!“
Die Zeiten waren schon schwierig, auch für einen jungen Anwalt. Er musste an seine wunderschöne Frau denken und an seine Kinder. Cyraxee musste für sie sorgen, auch wenn das eine Trennung von ihnen bedeutete. Nach kurzem Überlegen entschied er sich, auf diesen Krieger zu warten um zu sehen, ob er sich der Gruppe anschließen könne.
Melaskor erreichte das Viertel von Stormwind, wo, sagen wir es einmal so, die Damenwelt einem einträglichen Geschäft nachgeht. Eine junge Menschfrau kam auf Melaskor zu. Sie überragte ihn um Längen, was auch nicht verwunderte. „ Na mein Süßer, normalerweise reite ich nur auf epischen Reittieren, aber für dich könnt ich eine Ausnahme machen!“ ( Irgendwie kommt mir der Spruch bekannt vor^^) Melaskor hob den Blick und schaute auf zwei, nennen wir es reife Früchte. Leicht verwirrt antwortete er nur- „ Ich bin nicht hier, um mit meinem Säbel zu rasseln, ich suche einen Krieger namens Tyla!“ „ Tyla…. Lasst mich nachdenken. Ist das so ein kleiner Gnom mit grünen Haaren, der den Frauen mehr verspricht, als er je in der Lage sein wird zu halten?“ „ Die Beschreibung passt auf ihn“ antwortete Melaskor, wobei er sich ein Lachen nur mühsam verkneifen konnte. Schon immer hegte er Zweifel an dem Wahrheitsgehalt der Geschichten, die Tyla so zum Besten gab, wenn sie abends am Feuer saßen. „ Habt ihr ihn gesehen Weib?!“ „ Ja er war hier, zwei Tage zuvor. Er wollte nach Ironforge.“ Ironforge, die Stadt der Zwerge und Heimat der Gnome, nachdem ihre Hauptstadt zerstört wurde. Also hieß es für den Krieger unverrichteter Dinge abzuziehen. Er bedankte sich bei der Frau, nicht ohne einen kleinen Seitenhieb- „ Im Übrigen, ich mag meine Frauen wie mein Bier stark und bitter!“ ( Ich hab den Spruch schon ewig nicht mehr gehört!, sorry) Sie blickte nur verächtlich auf den Zwerg und ging ihres Weges. Melaskor hörte noch, wie sie einen anderen Mann versuchte zu umgarnen „ Oh, ist das ein Manawurm in eurer Hose, oder freut ihr euch einfach nur mich zu sehen?“ Der Zwerg schritt schnell davon, dies hier war nicht seine Welt, er gehörte aufs Schlachtfeld. Dies war eher die Welt eines Tyla oder Oshrit. Die Sonne stand schon tief, als Melaskor die Tore Stormwinds erreichte. Er erblickte Cyraxee. Nie im Traum hätte er gedacht, das männliche Draenei so dick und hässlich wären. Melaskor hatte von diesem Volk gehört, gestrandet in einer Welt, in die sie nicht zu gehören schienen. Als Cyraxee sich erhob, musste auch Melaskor unwillkürlich an eine zu große Ziege auf zwei Beinen denken. Cecille war auch eine Draenei, aber um vieles hübscher und wohl proportionierter als Cyraxee. Der Schamane stellte sich kurz vor und bot seine Dienste an. „ Hmm, also Heilschamane und Anwalt ja?“ „ Zu euren Diensten!“ Melaskor blickte zu Oshrit, der jetzt nüchtern zu sein schien. „ Heilende Hände kann man nie genug haben“ und an Oshrit gewandt „ ein Anwalt ist auch nicht verkehrt!“ So wuchs die Gruppe um ein weiteres Mitglied. „ Wo bleiben Kibala und Xephania?“ „ Die sind noch shoppen!“ antworteten Donscheppo und Klingenglanz wie aus einem Munde, als sie just in diesem Moment das Tor von Stormwind erreichten. Hätte der Krieger es nicht besser gewusst, so hätte er die Beiden für Zwillinge gehalten. Sie ähnelten sich aber auch sehr in ihrem rosa Tütü. „ Also gut, wir geben ihnen noch eine halbe Stunde, danach brechen wir nach Ironforge auf. Tyla soll dort sein und vielleicht treffen wir auch Cecille dort an.“
...Tyla…. Lasst mich nachdenken. Ist das so ein kleiner Gnom mit grünen Haaren, ...
hmm...seit wann hat tyla denn grüne haare..??^^
...so hätte er die Beiden für Zwillinge gehalten. Sie ähnelten sich aber auch sehr in ihrem rosa Tütü. ...
gleich mal unseren anwalt fragen, ob man hier rechtliche schritte einleiten kann...:D
gruß
klinge
...... Luna liebte auch die Bäume und .....
Du hast die feuchten Astlöcher in den Morgenstunden vergessen :D
lg
Gary
Das Tal lag im Halbdunkel. Friedlich weidete ein Rudel Hirsche auf der Lichtung im Tal. Ich Westen konnte man die Ufer des großen Meeres erahnen, welches die östlichen Königreiche und Kalimdor trennte. Das Leittier hob den Kopf und ließ den Wind um seine Nase streichen, prüfend, ob irgendeine Gefahr für seine Herde besteht, aber da war nichts und so graste die Herde friedlich weiter. Aber sie waren nicht allein auf dieser Lichtung. Gegen einen Felsen gelehnt beobachteten zwei Gestalten die Szene, zwei, die unterschiedlicher kaum sein konnten. „ Was hältst du davon?“ fragte Tyla. „ Irgendetwas stimmt nicht!“ antwortete Cecille. Ein Gnom Krieger und eine Draenei Schamanin, seltsam anzuschauen aber ungemein gefährlich. „ Warum hast du dir die Haare grün färben lassen?“ fragte Cecille „ Mode meine Liebe, Mode. Aber davon verstehst du ja nichts. Du spielst ja lieber mit deinen Streitkolben.“ Tyla sah Cecille mit einem verschmitztem Lächeln an, „ und außerdem stehen die Frauen drauf!“ Jetzt konnte auch Cecille sich das Lachen nicht mehr verkneifen, „du und deine Frauengeschichten. Selbst die Spatzen pfeifen es schon von den Dächern, dass davon nur die Hälfte wahr ist!“ Tyla wollte gerade zum Protest ansetzen, als ihn Cecille zur Ruhe ermahnte. Etwas hatte die Aufmerksamkeit der Schamanin erregt. Tyla blickte in die Richtung, die Cecille ihm vorgab, konnte aber nichts entdecken. Innerlich verfluchte er die vielen schlaflosen Nächte, die er an der Seite seiner Eroberungen verbracht hatte, sie hatten seine Augen müde gemacht. Ok, für manche hatte er bezahlt, aber das musste ja niemand wissen. „Was siehst du?“ „ Orcs!“ Tylas Griff um sein Schwert wurde unwillkürlich fester. „ Viele?“ „ Genug für uns zwei. Komm!“ Cecille erhob sich beinahe lautlos und bedeutete Tyla mit einem Kopfnicken, ihr in die angegebene Richtung zu folgen. Jedes unnötige Geräusch vermeidend bewegten sich die Beiden auf das Tal zu. Tyla konnte noch immer nichts entdecken, so sehr er sich auch anstrengte, aber seine Erfahrung lehrte ihn, Cecille und ihrem Instinkt zu trauen. Und plötzlich sah er, was Cecille schon zuvor bemerkt hatte. Im Schutze einer Baumgruppe hatte sich eine Gruppe Orcs niedergelassen. Ihrem Banner zur Folge gehörtem sie zum Clan der Höllenfeuerorcs, einer besonders blutrünstigen Abart ihrer Gattung. „ Was tun die hier?“ flüsterte Tyla. „ Ich weiß es nicht, aber sie haben eine Geißel!“ Jetzt bemerkte Tyla die junge Nachtelfin, die gefesselt zwischen den Orcs lag. Diese Orcs waren in der Scherbenwelt beheimatet, also sehr weit weg von ihrem Clan, aber auch von Verstärkung. Tyla zählte 10, wenn ihn seine Augen nicht trügen. „ Es sind 10, wie stehen unsere Chancen?“ fragte Tyla. „ Willst du ewig leben?“ antwortete Cecille. Tyla blickte tief in die Augen der Draenei und sah darin diese Kampfeslust, die er schon in unzähligen Kämpfen zuvor gesehen hatte. „ Du hast Recht, es sind NUR 10!!“
Die Orcs hatten ihr Lager gerade aufgeschlagen und begannen über die Zukunft ihrer Gefangenen zu beratschlagen. Der Jüngste von ihnen war dafür, sie umgehend zu töten. Sie halte sie nur auf. Andere wollten sie einfach verkaufen. Ein heftiger Streit entbrannte und keiner der Orcs bemerkte die zwei Schatten, die sich in ihrem Rücken bewegten. Aber die junge Nachtelfin bemerkte sie. Ihr Name war Serafine. Eine wunderschöne und stolze Nachtelf Jägerin. Die Orcs hatten sie überwältig, als sie gerade dabei war ihren verwundeten Begleiter zu versorgen. Zu allem Unglück hatten sie auch noch das Totstellen widerstanden, was in letzter Zeit immer häufiger vorkam. Serafine bemerkte die zwei Schatten, welche sich den Orcs von hinten näherten. In einem erkannte sie einen Gnom, also ihre Verbündeten, was ihr etwas das Gefühl von Sicherheit zurück gab. Der andere Schatten war groß, fraulich, strahlte aber dennoch Entschlossenheit aus. Nun hieß es abwarten, abwarten auf den richtigen Moment. Beim Licht der Elune, sie würde ihr totes Tier rächen.
Cecille bedeutete Tyla sich fertig zu machen. Der Gnom wusste, was nun kam. Cecille hob die Hände und drehte die Handflächen nach oben. Augenblicklich begannen ihre Finger zu leuchten, wurden von purer Elektrizität erfüllt. Aus den Fingerspitzen schossen kleine blitze und formten in jeder Hand einen riesigen Energieball. Das war das Zeichen für Tyla. Mit einem Kampfesschrei der seinesgleichen sucht, den Schild fest in der Hand und das Schwert erhoben, stürmte er vorwärts, um dem ersten Orc sein Schwert in die Brust zu rammen. Im gleichen Moment bewegte Cecille ihre Hände ruckartig nach vorn und schleuderte einen mächtigen Kettenblitz in Richtung der Feinde. Beide Ereignisse hatten fatale Folgen für die Orcs. Tylas Schrei ließ die Gruppe aufschrecken. Drei Orcs wollten sich dem Angreifer zuwenden, als sie im selben Augenblick von den Mächten der Natur niedergesteckt wurden. „ 3:0 !!“ rief Cecille triumphierend. Tyla schwang sein mächtiges Schwert und trennte den Kopf eines Orcs von den Schultern. „ 3:1 meine Beste!“ Der leblose Körper des Orcs, die Axt noch mit beiden Händen umklammert und zum Hieb nach oben gestreckt, sagte in sich zusammen und viel direkt neben die junge Nachtelfin. Das war ihre Chance. Mit der Schnelligkeit einer Katze rollte sich Serafine zur Seite, um ihre Fesseln an der Axt zu durchtrennen. Sie befreite sich, sah sich kurz suchend nach ihren Waffen um. Dieser Moment der Unaufmerksamkeit reichte dem jungen Orc, der sie von Anfang an töten wollte, aus, sich auf sie zu stürzen. Serafine starrte in die Augen des Orc, bereitete sich auf den tödlichen Hieb vor, als sie das Bersten von Knochen vernahm. Blut spritzte. Der Orc fiel vor Serafine auf die Knie, blickte die Jägerin fragend an und kippte mit einem gurgelndem Geräusch zur Seite. „ Nehmt eure Waffen Jägerin und helft!“ Es war Cecille , die in dem Gewirr den Angriff des Orcs auf die Nachtelfin bemerkte. Die Schamanin erkannte die Lage, in der sich die Jägerin befand und konnte, im letzten Moment mit einem gezielten Schlag ihres Streitkolbens, dem tödlichen Hieb des Orcs zuvor kommen. „ Nicht auf meine neuen Schuhe! Ihr ruiniert meine neuen Stiefel!!“ schrie Serafine vorwurfsvoll in Richtung Cecille. Die aber hörte es kaum, denn sie war schon wieder mitten im Geschehen. So waren Tyla und Cecille seid Anbeginn der Zeit. Mittendrin statt nur dabei. „4:4 !“ schrie Tyla und stürzte sich erneut auf einen Orc. „Die letzten Zwei gehören mir“ rief Serafine. Sie hatte ihren Bogen in der Hand, blickte noch einmal traurig und auch wütend auf ihre blutdurchtränkten Stiefel – die waren so arschteuer, wie konnte sie diese trottelige Schamanin nur so einsauen- legte 2 Pfeile an die Sehne, so wie Serafine es schon hunderte Male zuvor getan hatte, und spannte den Bogen. Der Orc blickte auf und erkannte die Rachlust in den Augen der Jägerin. Er wandte sich um und wollte fliehen, genau wie sein Kumpan an seiner Seite. Er stolperte vorwärts, aber es war schon zu spät für eine Flucht. Die Nachtelfin ließ die Sehne aus ihren zarten Fingern gleiten. Beide Pfeile schnellten durch die Luft, nur ein leises Surren war zu vernehmen. Mit einer tödlichen Präzision traf der Multishot die Orcs kritisch. „ Das war für Lilith!“ Tyla und Cecille sahen Serafine fragend an. „ Mein treuer Begleiter, meine Eule! Sie haben sie schwer verwundet. Ich muss sie suchen und mich um sie kümmern.“
Tyla schaute zur Schamanin. Beide waren gezeichnet vom Kampf, aber beide teilten auch eine Sorge. „ Was auch immer diese Orcs hier gesucht haben, sie sind zu weit entfernt von ihrer Heimat. Wir müssen nach Ironforge und Melaskor suchen. Eine neue Gefahr zieht herauf.“ Cecille nickte und wandte sich an Serafine. „ Wollt ihr uns begleiten Jägerin? Eine Kämpferin wie ihr es seid ist uns immer willkommen.“ Serafine überlegte kurz. „ Erst kümmere ich mich um meine Eule und dann versuche ich das Blut aus meinen neuen Stiefeln zu bekommen, und Gnade dir Gott Schamanin, wenn das nicht rausgeht! Ich treffe euch dann in Ironforge!“
Schamanin? Ich weis, es ist deine Geschichte, aber du bist auch eine ZIEGE! ^^
aber sehr nice, mach weiter so (ich seh schon das das noch ein bissel dauert eh du uns verlassen kannst ^^)
Melaskor saß, mit dem Rücken an einen Baumstumpf gelehnt, am Tor von Stormwind und wartete auf Kibala und Xephania. „ Das diese Weibsbilder niemals pünktlich sein können!“ fluchte er in Richtung des Rests der Gruppe. „ Frauen sind halt so. Ich weiß wovon ich spreche, hab selber ein Exemplar von ihnen zu Hause“ antworte Cyraxee „ die kommen für gewöhnlich an keinem Schuhladen vorbei. Shoppen scheint für Frauen Entspannung pur zu sein.“ „ Und Gnome quälen“ sagte Oshrit, der mit einem Kopfnicken in Richtung Stadt deutete. Die Gruppe konnte kaum ihren Augen trauen. Kibala und Xephania kamen fröhlich plaudernd, es ging wohl um irgendwelche neue Foltermethoden, aus der Stadt heraus auf die Gruppe zu. Im Schlepptau unsere drei Gnome, über und über mit Tüten und Taschen beladen. Zischi, Omti und Kleinaberoha konnten einem schon richtig leid tun, aber Kibala kannte keine Gnade was Gnome betraf. Im Gegenteil, dieses kleine Volk zu quälen bereitet ihr offensichtlich Vergnügen. „ Ich vergaß noch zu erwähnen, Frauen sind grausam!“ sagte Cyraxee.
Melaskor blickte mitleidig zu den drei Gnomen. Was war nur aus ihnen geworden. Omti, Zischi und Kleiner waren alles ausgezeichnete Schüler der bekanntesten Zauberschule von Dalaran. Alle drei waren mit Mächten vertraut, für die es ein Leichtes wäre, diese Schattenpriesterin zu töten. Seit frühester Jugend waren unsere drei Gnome miteinander befreundet und kämpften gegen die bösen Mächte dieser Welt, aber alle drei schienen nicht in der Lage zu sein, sich gegen Kibala zu wenden. Melaskor musste heraus finden, warum dies so war.
Ein Reiter kam eilig auf die Gruppe zu. Es war ein Bote. „ Seid ihr der Krieger Melaskor?“ fragte er den Krieger. „Der bin ich!“ „Ich habe eine wichtige Botschaft für euch“ sagte der Bote und blickte verächtlich auf den Zwerg. Mela bemerkte den Blick. „Was passt euch nicht an mir?!“ „Zwerge sollten unter der Erde hausen, bei ihren hässlichen Frauen, und nicht das Kriegshandwerk ausüben, das den Menschen vorbehalten sein sollte!“ Melaskor hatte schon viele Beleidigungen dieser Art über sich ergehen lassen müssen und wusste auch, das es keinen Sinn hatte mit diesen arroganten Menschen zu streiten. „ Gebt mir den Brief und trollt euch, bevor ihr mein Handwerk zu spüren bekommt!“ Der Bote bemerkte das legendäre Schwert „Donnerzorn“ an der Seite des Kriegers und entschied, dass es nicht so gut sei, sich mit diesem Zwerg anzulegen. Er übergab den Brief und suchte das Weite. Melaskor öffnete die Nachricht.
„ Dear Melaskor, great Dwarf!“ – „Oh Mann Grimbolt, schaff dir endlich einen deutschen Client an!“ fluchte Melaskor, was die Aufmerksamkeit der Anderen auf ihn lenkte. „ Erinnert ihr euch noch an Grimbolt?“ „ Oh ja, nur zu gut“ sagte Klingenglanz. „ Ist das nicht der dicke Zwerg, der immer Selbstgespräche führt mit seiner Puppe Bruenhild?“ fragte Donscheppo, der für einen Moment aufhörte sich über seine Glatze zu streichen. Mela blickte zu Don, der Kojak immer mehr ähnelte, nur der Lolli fehlte noch, „ ja, das ist unser Grimbolt.“ „ Wisst ihr eigentlich, wie ich Grimbolt kennengelernt habe?“ „ Nein,“ antworteten alle aus einem Munde. „Nun gut, setzt euch und ich werde es euch erzählen“ Die Gruppe kam näher an den Zwerg heran, gespannt darauf die Geschichte zu hören. Einige kannten Grimbolt, andere würden ihn später noch kennenlernen.
Melaskor, den Brief noch in der Hand, blickte auf sein Schwert und begann tief in seinen Erinnerungen zu graben.
„Es ist schon ein paar Jahre her. Ich ritt durch das Brachland……………..
Ein müder Reiter hob sich am Horizont vor der untergehenden Sonne ab. Die vielen Kämpfe hatten ihre Spuren an Ross und Reiter hinterlassen. Der letzte Kampf, am Schutzwall der Horde, zwischen Azshara und dem Brachland, war kurz aber heftig. Melaskor, unter diesem Namen sollte der Krieger später bekannt werden, trug eine Verletzung aus diesem Kampf hervor, nicht lebensbedrohlich, aber doch tief und schmerzhaft. Er befand sich in einer Einöde, dem Brachland, feindliches Gebiet, aber auch dünn besiedelt. Man konnte hier tagelang reiten, ohne auch nur einer Kreatur zu begegnen. So in Gedanken versunken, leicht nach vorn übergebeugt, sich seine Wunde haltend ritt Mela durch die Einöde. Plötzlich schreckte er hoch. Was war das? Zwergisch hier, mitten im Nirgendwo? Wer redete hier in der alten Sprache, noch dazu so laut, dass man damit die Orcs aus Ogrimmar anlocken konnte, was immerhin drei Tagesritte entfernt war. Und wer in Gottesnamen ist Bruenhild? Melaskor lenkte sein Pferd in die Richtung, aus der die Stimmen zu kommen schienen. Je näher er kam, desto seltsamer kam ihm die Situation vor. Konnte es sein, das dort nur Einer redete? Es war ein Zwiegespräch, aber die Stimmen waren doch sehr ähnlich. Und dann kam dieses Geräusch, das den Zwerg fast in den Wahnsinn trieb. Ein Rascheln, wie von tausend Chipstüten, bohrte sich ins Gehör des Kriegers. Aufhören rief Melaskor laut, dem Wahnsinn nahe. „ Hört man mich? Hört man mich?“ war die Antwort. Mela erreichte eine Hügelkuppe und dann sah er ihn. Hinter diesem kleinen Hügel saß ein Zwerg, man könnte ihn auch Knutschkugel nennen, und neben ihm eine, mit Verlaub gesagt, potthässliche Puppe. Ich glaube, es sollte eine Zwergin darstellen, aber selbst Zwergenfrauen können nur in Alpträumen so hässlich sein. Sie saßen vor einer kleinen Hütte, die wohl das Nötigste zum Leben beinhaltete- CHIPSTÜTEN! Jetzt wusste auch Melaskor, woher dieser ohrenbetäubende Lärm kam. Der Zwerg blickte auf und sagte zu seiner Puppe „ sieh nur Bruenhild, wir haben Besuch!“ Ich konnte mir das Lachen kaum verkneifen. >>Ein Zwerg, der mit seiner……Puppe redet. << Naja, wie dem auch sei, ich fragte ihn nach seinem Namen. „Ich bin Grimbolt, Heiler und zu etwas Großem bestimmt! Und dies hier ist Bruenhild, meine tapfere Kriegerin, über die die Welt noch sprechen wird!“ Weil sie so hässlich ist? Fragte sich Melaskor. Grimbolt bemerkte die Wunde des Kriegers. „ Brueni, schnell setz Wasser auf, der Herr ist verwundet. Und stell dich links vor den Herd, rechts stehst du falsch, da könnten dich die Tropfen treffen!“ Und schau nicht in den Topf, das Wasser könnte sich erschrecken, dachte Melaskor beinahe laut. Ich wischte den Gedanken bei Seite, wie konnte eine Puppe auch Wasser kochen. „Macht euch keine Mühe, ich kann meine Wunde auch selbst versorgen“ sagte ich Grimbolt und setzte Wasser auf, links am Herd stehend, um mir nicht den Groll von Grimbolt zu zuziehen. Zu welchen Geräuschen er in der Lage war, das habe ich ja schon erwähnt. Grimbolt, etwas getroffen von der Eigeninitiative Melaskors, fing an in einer fast schon depressiven Tonlage auf Bruenhild einzureden. „Lasst es gut sein Herr Grimbolt, sie kann nichts dafür“ sagte ich zu ihm, das Spiel mit der Puppe mitspielend. Grimbolt untersuchte meine Wunde, und eins musste man ihm lassen, er war wirklich ein Heiler. Die Schmerzen verschwanden augenblicklich und ein zufriedener Gesichtsausdruck machte sich auf Grimbolt breit. „ Ich war mal in einem Lazarett…………..“ begann Grimbolt und so musste Melaskor die Erste von tausend weiteren Geschichten über Krankheiten und Lazarette über sich ergehen lassen.
Melaskor blickte in die Runde. Donscheppo und Klingenglanz konnten sich kaum noch halten vor Lachen. „Ja, das ist unser Grimbolt,“ prustete Kibala zwischen zwei herzhaften Lachanfällen hervor. „Was steht in dem Brief?“ fragte Cyraxee Melaskor. „Grimbolt arbeitet als Marktschreier auf dem Dunkelmond Jahrmarkt. Es langweilt ihn zu Tode, auch wenn diese Beschäftigung nicht schlecht für ihn ist. Er möchte wieder irgendwas heilen und hat gehört, dass ich Leute sammel für eine Schlacht. Er und „Bruenhild“ wären gerne dabei. Wenn ich es wünsche, dann können wir ihn in Ironforge treffen.“ Cyraxee nickte. „Dort wollten wir ja so oder so hin!“
Melaskor erhob sich. „ Zischi, mach uns bitte ein Portal nach IF!“ „Kommt sofort!“ Die Gruppe verschwand, einer nach dem anderen, durch das wie von Geisterhand erschaffene Tor nach Ironforge.
hab es auch endlich geschafft mal zu lesen sehr nice jens schreib bitte weiter :D baust du noch ne badewanne und rotwein ein? *grins
Serenitys
21.06.2008, 02:26
Jens wo bleibt denn der Rest nun von der Geschichte, wollen doch alle mal wieder schmunzeln
Donnerbart
23.06.2008, 22:27
Tief verbeug vor dem Autor.
Nur ne kleinigkeit:
Wann geht's weiter :D:D:D
Ironforge, Stadt der Zwerge und der hässlichsten Frauen in der Welt von Azeroth. Tosendes Stimmengewirr, begleitet vom Puls der Stadt, dem Schlagen der Hämmer in der großen Schmiede. Viele Menschen wandern über den äußeren Ring, manche zwielichtig, andere als Lichtgestalt. Im mystischen Viertel öffnete sich ein Portal und unsere Gruppe tauchte, Einer nach dem Anderen, in den Lärm der Stadt ein. „ Diese Hitze! Und dieser Lärm! Das ist nicht gut für mein Haarwachstum!“ moserte Donscheppo in Richtung der Anderen. „ Ach Don, finde dich damit ab, die Zeit, dass dir die Haare sprießen ist endgültig vorbei“ antwortete Klinge. „ Warum? Haare sind doch Sumpfpflanzen, also sollten sie ihm doch wachsen!“ Don versuchte Oshrit nach dieser Bemerkung zu fassen, aber der Schurke war einfach zu schnell, besonders wenn er nüchtern war. „ Ich krieg dich schon noch, du Baumkuschler!“ „Versuch es doch!“ antwortete Oshrit aus dem Nirgendwo. Alle sahen sich um, um den Schurken zu entdecken, aber nur Luna konnte erahnen wo Oshrit war, was wohl an seiner feinen Nase lag.
Melaskor ließ seinen Blick schweifen. Er war schon lange nicht mehr in Ironforge gewesen, aber dies hier war seine Stadt, sein zu Hause. Die Gruppe bemerkte die Veränderung, die im Zwerg vor sich ging. Wortlos ging Klinge zu ihm und gab ihm einen freundschaftlichen Klaps auf die Schulter- „ Willkommen zu Hause!“
„Lasst uns nach Tyla und Cecille suchen“ sagte Mela an die Anderen gewandt „Tyla sollte eigentlich in der Nähe des Schneiders zu finden sein.“ „ Beim Schneider?“ fragte Luna. „ Dort trifft man die meisten Frauen“ antwortete Donscheppo verschmitzt lächelnd. Don hatte immer etwas Probleme mit Frauen, seid seiner frühesten Jugend, was wohl auch etwas an seinem spärlichen Haarwuchs lag. Er hatte alles versucht um eine Partnerin zu finden, prahlend in goldener Rüstung vor dem Bankhaus stehen, baggernd, wie es eigentlich Oshrit’s Art war, im Auktionshaus flanieren- nichts half wirklich. Immer wenn er den Helm abnahm liefen die Frauen kreischend davon. Eines Tages aber, er war gerade beim Schneider, traf er eine junge Frau, die endlich das in ihm sah, was er wirklich war, ein treuer Freund und ein kühner Kämpfer für das Licht. Deshalb musste unser Don immer lächeln, wenn er an den Schneider dachte.
Die Gruppe setzte sich also in Richtung große Schmiede in Bewegung, an deren Rand auch der Schneider von Ironforge zu finden war. Unsere drei Gnome ächzten unter der Last, die KIba und Xephania ihnen aufgebürdet hatten. Kleiner blickte flehend zu Kibala, diese aber lachte nur und gab Kleiner noch ein Paket mehr zu tragen. Wie grausam konnte dies Priesterin doch sein dachte Cyraxee, der die Szene beobachtete. Aber sehr schnell fand ein Geschäft die Aufmerksamkeit unseres Schamanen. Viele fremdartige Gerüche drangen in die Nase Cyraxees, welcher zum ersten Mal in Ironforge verweilte. Ein einziges Wort manifestierte sich in seinem Hirn – ESSEN! Das war der eigentliche Sinn seines Lebens, was sich auch in seiner Figur deutlich zeigte. Cyraxee steuerte zielstrebig dieses Geschäft an, aus dem dieser leckere Geruch in seine Nase drang.
Melaskor bemerkte den Schatten als Erster, der ihnen folgte, seit sie durch das Portal in Ironforge ankamen. Anfangs war es nur ein Gefühl, dann die Bewegung der Luft, die vermuten ließ, dass die Gruppe nicht allein war, beobachtet wurde. Unauffällig sah sich Mela um, konnte im ersten Moment nichts ausmachen, aber dann entdeckte er den Grund seines Unbehagens. „ Walker, gib Kibala sofort ihr Gold wieder!“ Wie aus dem Nichts tauchte der Schurke hinter Kibala auf, die sofort erschrocken nach ihrer Goldbörse suchte. „Man Mela, von irgendwas müssen auch wir Schurken leben. Und schließlich will ich ja auch mal einen schnellen Greifen fliegen und nicht immer Bummelzug fahren.“ „ Gib dein Diebesgut zurück Walker, oder ich muss dich mal auf den Kopf stellen.“ Walker kramte in seinen Taschen, die endlos tief schienen. Zwischen Ringen und Ketten kam Kibalas Börse zum Vorschein. Walker gab diese nur widerwillig zurück, was an seiner Miene eindeutig zu erkennen war. „ Ich nehme an, außer andere Leute um ihr Erspartes zu bringen hast du nicht viel zu tun Walker. Wie sieht es aus, möchtest du dich uns anschließen?“ fragte Melaskor den Schurken. „ Was springt für mich raus Mela?“ „ Vielleicht erlasse ich dir den Schlag in Nacken!“ Walker verdrehte die Augen. Er konnte sich noch gut erinnerm was es heißt, einen Nackenschlag von Melaskor zu bekommen. Für gewöhnlich benutzt er dafür immer sein Backblech, was auf seinen Rücken geschnallt war. So wuchs die Gruppe um ein weiteres Mitglied.
Die Gruppe erreichte die große Schmiede. Klinge hielt Ausschau nach Tyla, konnte den Gnom aber nicht entdecken. Eine ungewöhnliche Ansammlung von weiblichen Bewohnern Ironforges machte ihn aber stutzig. „Ich denke dort vorn werden wir Tyla finden“ sagte Klinge an Mela gewandt. „ Na Ladies, was treibt euch nach Ironforge?“ Melaskor wollte gerade antworten…. „ Tschau Bella, ich komm dann vorbei und bring den Rotwein mit. Und sieh zu, dass der Badezuber frei ist wenn ich komme“ sagte Tyla zu einer rothaarigen Elfin. Melaskor konnte nur den Kopf schütteln über diesen Gnom, der scheinbar hinter jedem Rock her ist. „ Du wirst nicht mit ihr baden können Tyla, ich hab mit dir zu reden.“
immer wieder herrlich das zu lesen cecille. ich könnte mich den ganzen abend darüber kaputtlachen^^
mehr mehr mehr^^:p
mööööööööhhhhrrrr ^^ nice 1 ;)
:D:D:D:D:D:D:D:D:D
Da hab ich Dir ja mal wieder zu viel erzählt *grins
weiter so Jens Bald kommt das Buch!!!
ich verlege es die ersten käufer sind dann die frauen die das badewasser einlassen *grins
Möchte hier an der Stelle meine Geschichte schließen. Cecille gibt es nicht mehr als Teil von KaO, die Gründe sind hinlänglich bekannt. Ein Ende zu verfassen, was den Ereignissen der letzten Wochen Rechnung tragen würde, wäre sicher unfair manch Charakteren gegenüber und würde nur wieder Unruhe bringen. Ich bin und war stolz ein Teil von KaO gewesen zu sein, gleichzeitig aber auch traurig über das Ende. Ich hoffe die Gilde wird noch lange bestehen und ihr findet zu altem Glanz zurück, auch ohne die kleine Cecille. Sie starb nicht im Kampf, was ich ihr gewünscht hätte, sondern durch Hand eines " Freundes ". Ich lasse hier viele Menschen zurück, mit denen ich viel Zeit verbracht und sehr gern gespielt habe. KaO wird mir fehlen, ihr werdet mir fehlen.
Alles Gute, Cecille aka Jens
Jens, Du (alter) Sack :p
Wo bleibt denn die Geschichte von Levy im Schwimmbad mit den
Poolschlampen zur Rechten und zur Linken? Auf die hatte ich immer
sehnsüchtig gewartet...also auf die Geschichte!
Denk' dran, Ziel bei uns beiden war Olle Illi, und das hat ja geklappt.
Machs juti und Fokus wieder auf die schönen Dinge im Leben.
Remo aka "Der Levy"
Ein letztes Mal durchschreitet Cecille die großen Tore der eisernen Stadt. Ironforge liegt vor ihr und dieses unbändige Stimmengewirr erfüllt ihren Kopf. Die Schaminin bleibt stehen und blickt sich fast unsicher um. Immer häufiger hatte sie in letzter Zeit Träume, fast so klar wie Visionen. Eine davon erschien just in diesem Moment vor ihren Augen.
Schlachtenlärm- und wieder erfüllte Cecille dieser unbändige Wille zu siegen. Ihre alten Gefährten tauchten vor ihrem Auge auf.
Melaskor und Tyla, diese beiden Krieger, immer in erster Reihe zu finden
Kibala und Rakira, wie immer mit Folterphantasien beschäftigt und auf der Suche nach einem neuen Gnomenopfer
Cib, der seine heilenden Hände in den Dienst des Schatten stellte
Don, Levi und Klingenglanz, Paladine wie sie die Geschichte wahrscheinlich nie wieder sehen wird
der ewig betrunkene Oshrit
der ewig tote Serenitys
und auch unser Ösi- Bärchen zusammen mit Cyraxee, der im Laufe der Zeit Cecille`s bester Freund und Weggefährte wurde.
Ein wohliges und warmes Gefühl stieg in Cecille auf und ein Lächeln legte sich auf ihre schmalen Lippen. Die Bilder verschwanden vor ihrem Auge und der Lärm Irenforges erfüllte sie erneut. Doch jetzt wußte Cecille was sie immer gesucht hatte und was ihr in all der Zeit am wichtigsten war.
Die Freundschaft, die sie in ihren Weggefähten fand und die sie immer in ihrem Herzen tragen würde.
Cecille drehte sich um und verließ Ironforge für immer, wissend, dass die Kämpfe weitergehen. Kämpfe gegen neue Feinde und um noch wertvollere Beute, aber es waren nicht mehr ihre Kämpfe. Es war Zeit das Schlachtfeld für immer zu verlassen.
Hiermit endet meine Geschichte und meine Zeit in WoW definitiv. 3 Monate ist es her, dass ich WoW endgültig den Rücken gekehrt habe. Keine Ahnung, wer sich noch an mich erinnert, aber ich möchte mich bei allen bedanken, mit denen ich zusammen spielen und leiden durfte. Ich habe viel gelacht, war oft frustiert, habe aber dennoch immer die Zeit genossen bei Klein aber Oho. Ich wünsche allen noch eine tolle Zeit und noch viele Erfolge.
Cecile aka Jens
Serafine
21.05.2009, 14:08
Cecille :(, wünsch dir viel Spaß im RL :)
Alles Gute und viel Spaß bei was auch immer Du so treibst :)
Melaskor
21.05.2009, 16:57
Alles Gute. Viel Spass und Erfolg im Rl.
:( *schnüff*
ich wünsche dir alles gute und viel erfolg im rl :)
hi jens,
ich find es gut, dass deine geschichte nun doch noch einen abschluss gefunden hat.
ich wünsch dir alles gute im rl und bleib so wie du bist ;)
gruß
stephan aka graiven aka klingenglanz
Blackhound
21.05.2009, 23:48
huhu Cecille *wink*
wünsch dir alles gute. Ein sehr bewegendes Ende ^^ für deine Geschichte. Ich finde es besonders schön das du uns nicht vergessen hast.
*wink* Blackhound das immer noch schwarze Schaf ^^
Hey Jens !
vielen Dank für das zwar doch sehr traurige aber auch schöne Ende deiner (unserer) Geschichte.
Ich wünsche Dir alles alles Gute für deine Zukunft und schau mal wieder rein, ins Forum oder so....
Cib
ausdemfolterkellerwink
hey Jens ich wünsche dir alles Liebe und Gute :) geniess dein RL
Katja
donscheppo
22.05.2009, 13:33
Hey Jens du alter Labbeduddel^^
Wünsche dir alles gute, wäre aber nett, wenn du mir mal ne E-Mail schreibst. Brauch deine Adresse.
Meine sind: matthia.parr@acousticon.de oder donscheppo@online.de
Grüß mal den Ossiaristokraten und seine Holde von mir.
So long Don